AC- und DC-Kopplung
Definition
AC- und DC-Kopplung beschreiben die zwei Wege, einen Stromspeicher mit einer Photovoltaikanlage zu verbinden. Bei der AC-Kopplung bekommt der Speicher einen eigenen Batteriewechselrichter und hängt parallel am Hausnetz. Bei der DC-Kopplung sitzt er direkt im Gleichstromkreis der Module und teilt sich einen Hybrid-Wechselrichter mit der Anlage.
Kurz erklärt
Der praktische Unterschied zeigt sich vor allem beim Nachrüsten: AC-gekoppelt bleibt die bestehende Anlage komplett unangetastet — deshalb werden über 90 Prozent aller Nachrüstungen so umgesetzt. Der Strom wird dabei einmal mehr umgewandelt, was rund 3 bis 5 Prozent Wirkungsgrad kostet; der geringere Installationsaufwand gleicht das meist mehr als aus. Die DC-Kopplung spart diesen Umwandlungsschritt, verlangt aber einen Hybrid-Wechselrichter — sie lohnt sich vor allem bei Neuanlagen oder wenn der alte Wechselrichter nach 15 bis 20 Jahren ohnehin ersetzt werden muss.
Häufige Fragen
Was ist besser: AC- oder DC-Kopplung?
Beim Nachrüsten fast immer AC: einfacher, günstiger, die bestehende Anlage bleibt unberührt. Bei einer Neuanlage oder einem fälligen Wechselrichtertausch ist DC mit Hybrid-Wechselrichter die effizientere Wahl.
Wie viel Wirkungsgrad kostet die AC-Kopplung?
Etwa 3 bis 5 Prozent, weil der Strom einmal zusätzlich gewandelt wird. In der Jahresbilanz fällt das deutlich weniger ins Gewicht als die Mehrkosten eines Wechselrichtertauschs.
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Verwandte Begriffe: Stromspeicher · Wechselrichter · Nutzbare Kapazität

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