Amortisationszeit

Definition

Die Amortisationszeit ist der Zeitraum, in dem eine Photovoltaikanlage ihre Anschaffungskosten durch eingesparte Stromkosten und Einspeisevergütung wieder eingespielt hat. Typische Hausanlagen in der Region erreichen das nach 8 bis 12 Jahren — bei 25–30 Jahren Lebensdauer.

Kurz erklärt

Der größte Hebel ist der Eigenverbrauch: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart 30–40 Cent, während die Einspeisevergütung nur 7,78 Cent bringt. Daneben zählen Anlagenpreis, Dachausrichtung und die Strompreisentwicklung — steigt der Strompreis, verkürzt sich die Amortisation automatisch. Ein Speicher verlängert die reine Amortisationszeit etwas, erhöht aber Unabhängigkeit und Komfort. Das eigentliche Argument liegt ohnehin dahinter: Nach der Amortisation produziert die Anlage für den Rest ihrer Lebensdauer nahezu kostenlosen Strom — über 25–30 Jahre gerechnet eine solide, planbare Rendite.

Häufige Fragen

Wann hat sich eine PV-Anlage bezahlt gemacht?

Typisch nach 8–12 Jahren, je nach Eigenverbrauch, Strompreis und Anlagenpreis. Danach produziert sie für den Rest ihrer 25–30 Jahre Lebensdauer nahezu kostenlosen Strom.

Verlängert ein Speicher die Amortisationszeit?

Etwas — er kostet zusätzlich, spart aber auch mehr Netzstrom ein. Passend dimensioniert amortisiert sich das Gesamtsystem weiterhin deutlich innerhalb der Lebensdauer.

Verwandte Begriffe: Eigenverbrauch · Einspeisevergütung · Stromspeicher

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