Ausgleichsenergie
Definition
Ausgleichsenergie gleicht die Abweichung zwischen der prognostizierten und der tatsächlich eingespeisten Strommenge aus. Weicht eine Anlage von ihrem gemeldeten Fahrplan ab, entstehen dem Bilanzkreis Kosten, die in der Direktvermarktung als Ausgleichskosten an den Betreiber weitergegeben werden.
Kurz erklärt
Solarstrom lässt sich nie exakt vorhersagen, eine Wolke genügt. Direktvermarkter bündeln deshalb viele Anlagen in einem Portfolio, weil sich Prognosefehler dort teilweise gegenseitig aufheben. Seriöse Anbieter reichen die Ausgleichskosten 1:1 ohne Risikoaufschlag durch; je nach Marktlage schwanken sie.
Für eine Hausanlage sind das im Jahr meist wenige Euro. Gute Prognosen, viertelstündliche Messung und ein steuerbarer Speicher halten die Abweichungen klein.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Ausgleichskosten bei einer Hausanlage?
Meist ein kleiner Betrag im Jahr, abhängig von Wetter, Prognosequalität und Marktlage. Direktvermarkter weisen sie in der Abrechnung getrennt aus.
Verwandte Begriffe: Direktvermarktung · Marktprämie · Smart Meter

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Matthias Zeiler, Geschäftsführer M&M Solar Bamberg

















