Definition

Der Autarkiegrad gibt an, wie viel Prozent des eigenen Stromverbrauchs eine Photovoltaikanlage deckt — wie unabhängig ein Haushalt also vom Stromversorger ist. Ein Einfamilienhaus ohne Speicher erreicht typischerweise 25–40 Prozent, mit Stromspeicher 60–80 Prozent.

Kurz erklärt

Der Autarkiegrad hängt von Anlagengröße, Speicher und Verbrauchsprofil ab. Volle Autarkie ist im Einfamilienhaus praktisch nicht erreichbar: Im Dezember liefert die Anlage nur einen Bruchteil des Juni-Ertrags — wer den Winter überbrücken wollte, müsste Anlage und Speicher absurd überdimensionieren. Nicht verwechseln: Der Autarkiegrad bezieht sich auf Ihren Verbrauch, die Eigenverbrauchsquote auf die Erzeugung. Beide Werte zusammen zeigen, wie gut Anlage und Verbrauch zueinander passen.

Häufige Fragen

Kann ich mit PV komplett autark werden?

Praktisch nein — im Winter liefert die Anlage nur einen Bruchteil des Sommerertrags. 60–80 % Autarkie mit Speicher sind realistisch; volle Autarkie wäre unverhältnismäßig teuer.

Was ist der Unterschied zwischen Autarkiegrad und Eigenverbrauchsquote?

Der Autarkiegrad bezieht sich auf Ihren Verbrauch (wie viel davon deckt die PV), die Eigenverbrauchsquote auf die Erzeugung (wie viel des Solarstroms nutzen Sie selbst).

Verwandte Begriffe: Eigenverbrauch · Stromspeicher

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