Definition
Die Kilowattstunde (kWh) ist die Maßeinheit für elektrische Energie: Sie entspricht der Strommenge, die ein Gerät mit 1.000 Watt Leistung in einer Stunde verbraucht. Strompreise, Stromverbrauch und der Ertrag einer Photovoltaikanlage werden in Kilowattstunden angegeben. Ein Einfamilienhaushalt verbraucht typischerweise 3.500 bis 5.000 kWh im Jahr.
Kurz erklärt
Zum Greifen: Mit einer Kilowattstunde läuft eine Waschmaschine etwa einen Waschgang, ein E-Auto fährt rund 6–7 Kilometer. Aus dem Netz kostet die kWh je nach Tarif 30–40 Cent — eine 10-kWp-Anlage erzeugt in Franken dagegen rund 10.000 kWh pro Jahr zu deutlich niedrigeren Kosten. Nicht verwechseln: kW (Kilowatt) misst die Leistung, also wie viel Energie in einem Moment fließt — kWh misst die Energiemenge über die Zeit. Die Anlagengröße wird darum in Kilowatt-Peak angegeben, der Ertrag in Kilowattstunden.
Häufige Fragen
Was kostet eine Kilowattstunde Strom?
Aus dem Netz je nach Tarif rund 30–40 Cent (Stand 2026). Selbst erzeugter Solarstrom kommt über die Lebensdauer der Anlage gerechnet auf deutlich niedrigere Kosten pro Kilowattstunde.
Was ist der Unterschied zwischen kW und kWh?
kW (Kilowatt) misst die Leistung — wie viel Energie pro Moment fließt. kWh (Kilowattstunde) misst die Energiemenge — Leistung mal Zeit.
Verwandte Begriffe: Kilowatt-Peak · Eigenverbrauch