Ladezyklen
Definition
Ladezyklen geben an, wie oft ein Stromspeicher vollständig geladen und entladen werden kann, bevor seine Kapazität spürbar nachlässt. Ein Vollzyklus bedeutet dabei die einmalige Nutzung der kompletten nutzbaren Kapazität — auch verteilt über mehrere Teilentladungen. Moderne Heimspeicher erreichen 6.000 bis 10.000 Vollzyklen.
Kurz erklärt
Zur Einordnung: Ein Hausspeicher wird typischerweise einmal pro Tag zyklisiert, im Jahr also rund 250 bis 300 Mal. Bei 8.000 möglichen Zyklen wären das rechnerisch weit über 25 Jahre. Deshalb gilt in der Praxis: Nicht die Zyklen begrenzen die Lebensdauer, sondern die kalendarische Alterung — die Batterie altert auch im Stillstand. Realistisch sind 15 bis 25 Jahre, mit etwa 1 bis 2 Prozent Kapazitätsverlust pro Jahr. Die Temperatur am Aufstellort ist dabei der größte Hebel: Ideal sind 15 bis 25 °C, dauerhaft über 30 °C verkürzt die Lebensdauer deutlich.
Häufige Fragen
Wie viele Ladezyklen hält ein Stromspeicher?
Moderne Heimspeicher sind auf 6.000 bis 10.000 Vollzyklen ausgelegt, bis die Kapazität auf etwa 80 Prozent fällt. Bei rund 250–300 Zyklen pro Jahr ist das rechnerisch mehr, als die Batterie kalendarisch überlebt.
Was verkürzt die Lebensdauer eines Speichers?
Vor allem Hitze: Dauerhaft über 30 °C am Aufstellort altert die Zellen deutlich schneller. Ideal sind 15 bis 25 °C in einem trockenen, frostfreien Raum.
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Verwandte Begriffe: Stromspeicher · Nutzbare Kapazität · LFP-Batterie

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