Definition

Ein Smart Meter (intelligentes Messsystem) ist ein digitaler Stromzähler mit Kommunikationsmodul, der Verbrauch und Einspeisung viertelstündlich erfasst und verschlüsselt an Netzbetreiber und Stromlieferanten übermittelt. Für PV-Betreiber und Haushalte mit hohem Verbrauch wird er schrittweise zur Pflicht.

Kurz erklärt

Der Rollout läuft gestaffelt: Vorgesehen ist der Einbau unter anderem für neue PV-Anlagen ab 7 kWp und Haushalte mit über 6.000 kWh Jahresverbrauch — der Messstellenbetreiber kommt dafür auf Sie zu, die jährlichen Kosten sind gesetzlich gedeckelt. Nicht verwechseln: Die „moderne Messeinrichtung“ ist nur ein digitaler Zähler ohne Kommunikation; erst das Gateway macht daraus ein intelligentes Messsystem. Für Anlagenbetreiber ist das Smart Meter vor allem Türöffner: Es ist Voraussetzung für dynamische Stromtarife und die netzdienliche Steuerung nach § 14a EnWG mit reduzierten Netzentgelten.

Häufige Fragen

Muss ich als PV-Betreiber ein Smart Meter haben?

Schrittweise ja: Für neue Anlagen ab 7 kWp und Haushalte mit über 6.000 kWh Jahresverbrauch ist der Einbau gesetzlich vorgesehen; der Messstellenbetreiber kommt dafür auf Sie zu. Die jährlichen Kosten sind gesetzlich gedeckelt.

Was unterscheidet Smart Meter und digitalen Zähler?

Die „moderne Messeinrichtung“ zeigt Werte nur digital an. Das intelligente Messsystem (Smart Meter) überträgt sie zusätzlich automatisch — Voraussetzung z. B. für dynamische Stromtarife.

Verwandte Begriffe: Dynamischer Stromtarif · Netzanschluss

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