Definition
Ein Solarmodul (Photovoltaikmodul) wandelt Sonnenlicht über Solarzellen direkt in elektrischen Gleichstrom um. Moderne Module für Hausdächer leisten 430 bis 460 Watt bei einer Fläche von rund zwei Quadratmetern. Mehrere Module zusammen bilden die Photovoltaikanlage.
Kurz erklärt
Standard sind heute monokristalline Module — sie bieten den besten Wirkungsgrad pro Fläche. Beim Aufbau unterscheidet man Glas-Folie (Standard) und Glas-Glas: Letztere sind beidseitig mit Glas geschützt, langlebiger und oft mit 30 Jahren Produktgarantie versehen. Module altern langsam und planbar: Üblich sind Leistungsgarantien von 87–90 Prozent der Nennleistung nach 25–30 Jahren. Der Ertrag hängt stärker von Ausrichtung, Verschattung und sauberer Planung ab als vom Markennamen — entscheidend ist die Gesamtauslegung der Anlage in kWp.
Häufige Fragen
Wie lange halten Solarmodule?
25 bis 30 Jahre und länger. Hersteller garantieren meist 87–90 % der Nennleistung nach 25 Jahren — Module altern also langsam und planbar.
Was ist der Unterschied zwischen Glas-Glas- und Glas-Folie-Modulen?
Glas-Glas-Module haben auch auf der Rückseite Glas statt Kunststofffolie. Sie sind robuster und langlebiger; viele Hersteller geben darauf 30 Jahre Produktgarantie.
Verwandte Begriffe: Kilowatt-Peak · Wechselrichter