Stromgestehungskosten
Definition
Die Stromgestehungskosten geben an, was eine selbst erzeugte Kilowattstunde über die gesamte Lebensdauer der Anlage kostet. Berechnet werden sie aus Investition plus Betriebskosten, geteilt durch die insgesamt erzeugte Strommenge. Für private Dachanlagen liegen sie 2026 typischerweise bei 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde.
Kurz erklärt
Ein Rechenbeispiel: 13.000 Euro Investition, rund 250 Euro Betriebskosten im Jahr und etwa 225.000 Kilowattstunden Ertrag über 25 Jahre ergeben rund 9 Cent pro Kilowattstunde. Diese Zahl ist der eigentliche Maßstab für die Frage „lohnt sich das?“ — denn sie lässt sich direkt mit dem Netzstrompreis von 30 bis 40 Cent vergleichen. Zwei Dinge machen die Kennzahl besonders wertvoll: Sie ist über 25 Jahre planbar, während der Netzstrompreis schwankt. Und sie ist unabhängig von der Einspeisevergütung — sie bleibt also auch dann gültig, wenn sich die Förderbedingungen ändern.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Stromgestehungskosten einer PV-Anlage?
Bei privaten Dachanlagen 2026 typischerweise 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde — je nach Anlagenpreis, Ertrag und ob ein Speicher eingerechnet wird. Netzstrom kostet im Vergleich 30 bis 40 Cent.
Wie berechnet man die Stromgestehungskosten?
Investitionskosten plus alle Betriebskosten über die Laufzeit, geteilt durch die gesamte erzeugte Strommenge. Wichtig: die Degradation der Module (etwa 0,5 % Leistungsverlust pro Jahr) einrechnen.
Ausführlich im Ratgeber: Lohnt sich Photovoltaik 2026? Die ehrliche Rechnung
Verwandte Begriffe: Betriebskosten · Spezifischer Ertrag · Amortisationszeit

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