Definition
Eine Wallbox ist eine Ladestation für Elektroautos zur festen Installation an Wand oder Stele — meist mit 11 kW Ladeleistung. Sie lädt deutlich schneller und sicherer als eine Haushaltssteckdose und lässt sich mit einer Photovoltaikanlage koppeln, um das Auto mit eigenem Solarstrom zu laden.
Kurz erklärt
Eine 11-kW-Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden, eine 22-kW-Variante braucht zusätzlich dessen Genehmigung. Als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG profitiert sie von reduzierten Netzentgelten; im Gegenzug darf der Netzbetreiber die Leistung in Ausnahmefällen vorübergehend auf 4,2 kW drosseln — zum Laden über Nacht reicht das locker. Richtig stark wird die Wallbox mit PV-Überschussladen: Ein Energiemanagementsystem startet die Ladung nur dann, wenn die Anlage mehr produziert als das Haus verbraucht — günstigere Autokilometer gibt es nicht.
Häufige Fragen
Muss ich eine Wallbox anmelden?
Ja. Eine 11-kW-Wallbox müssen Sie beim Netzbetreiber anmelden, eine 22-kW-Wallbox braucht zusätzlich dessen Genehmigung.
Was bringt PV-Überschussladen?
Die Wallbox lädt nur dann, wenn die PV-Anlage mehr produziert als das Haus verbraucht. So fährt das E-Auto mit Solarstrom für einen Bruchteil der Netzstromkosten.
Verwandte Begriffe: Eigenverbrauch · Energiemanagementsystem · Bidirektionales Laden