Definition

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom, den Solarmodule erzeugen, in netzkonformen Wechselstrom um — erst damit lässt sich der Solarstrom im Haushalt nutzen oder einspeisen. Er ist das Herzstück jeder Photovoltaikanlage und überwacht zugleich Ertrag, Netzqualität und Sicherheit.

Kurz erklärt

Drei Bauarten sind verbreitet: Der klassische String-Wechselrichter für die meisten Dachanlagen, der Hybrid-Wechselrichter mit integriertem Anschluss für einen Stromspeicher und Mikro-Wechselrichter pro Modul (etwa bei Balkonkraftwerken oder starker Verschattung). Moderne Geräte arbeiten mit über 97 Prozent Wirkungsgrad; mehrere MPP-Tracker erlauben unterschiedlich ausgerichtete Dachflächen (z. B. Ost-West) an einem Gerät. Die Lebensdauer liegt bei 10–15 Jahren — bei 25–30 Jahren Modullebensdauer sollte ein Austausch eingeplant werden. Über die Hersteller-App lässt sich der Ertrag laufend überwachen.

Häufige Fragen

Wie lange hält ein Wechselrichter?

Typisch 10 bis 15 Jahre — bei 25–30 Jahren Modullebensdauer sollte man einen Austausch in der Wirtschaftlichkeitsrechnung einplanen. Viele Hersteller bieten Garantieverlängerungen an.

Was ist ein Hybrid-Wechselrichter?

Ein Wechselrichter mit integriertem Anschluss für einen Batteriespeicher. Wer einen Speicher plant oder später nachrüsten will, spart damit ein separates Gerät.

Verwandte Begriffe: Stromspeicher · Solarmodul · Verschattung

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