Definition

Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent des einfallenden Sonnenlichts ein Solarmodul in elektrische Energie umwandelt. Moderne monokristalline Module für Hausdächer erreichen 20 bis 23 Prozent. Je höher der Wirkungsgrad, desto mehr Leistung passt auf die gleiche Dachfläche.

Kurz erklärt

Wichtig ist die richtige Einordnung: Der Wirkungsgrad entscheidet nicht über die Qualität des Stroms, sondern nur über den Flächenbedarf. Bei großem Dach zählt der Preis pro kWp mehr als das letzte Prozent Wirkungsgrad — bei knapper oder teilverschatteter Fläche lohnen sich dagegen die effizientesten Module. Mit der Zeit sinkt der Wirkungsgrad leicht (Degradation): üblich sind 0,25–0,5 Prozent pro Jahr; die Hersteller garantieren meist 87–90 Prozent der Nennleistung nach 25 Jahren. Auch Hitze kostet etwas Leistung — deshalb produzieren Anlagen an kühlen, sonnigen Frühlingstagen oft mehr als im Hochsommer.

Häufige Fragen

Ist ein höherer Wirkungsgrad immer besser?

Nur bei begrenzter Dachfläche. Wer Platz hat, fährt mit dem besten Preis pro kWp meist wirtschaftlicher als mit dem höchsten Wirkungsgrad.

Verliert ein Solarmodul mit den Jahren an Leistung?

Ja, aber langsam und planbar: 0,25–0,5 % pro Jahr. Nach 25 Jahren garantieren Hersteller üblicherweise noch 87–90 % der Nennleistung.

Verwandte Begriffe: Solarmodul · Kilowatt-Peak · Verschattung

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